Dekanat Rodgau

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    Nibelungenfestspiele Worms

    Frohe Botschaft: „Luther“ kann vor mehr Gästen spielen

    © Bernward BertramErleuchtete Open-Air-Bühne und PublikumNibelungen-Festspiele Worms, Inszenierung 2019 (Archivbild)

    Aus dem Auftritt Martin Luthers vor dem Wormser Reichstag 1521 hat der Schweizer Dramaturg Lukas Bärfuss ein Stück entwickelt, das ab 16. Juli am Originalschauplatz zu sehen ist. Jetzt gibt es Zusatz-Karten.

    Vor genau 500 Jahren soll der Mönch und Reformator Martin Luther auf dem Reichstag in Worms jene berühmten Sätze gesagt haben: „Hier stehe ich. Ich kann nicht anders!“ Sein Auftritt steht bis heute als bedeutendes Beispiel für Zivilcourage und das Einstehen für die eigene Haltung. Aus diesem ur-evangelischen Stoff um Martin Luthers Bekenntnis hat der Schweizer Dramaturg und Georg-Büchner-Preisträger Lukas Bärfuss ein Stück entwickelt, das im Zentrum der Wormser Nibelungenfestspiele 2021 steht. Vom 16. Juli bis 1. August 2021 ist es auf der großen Freilichtbühne am Dom zu sehen. Und hier gibt es in der Pandemie eine frohe Botschaft. Die Stadt hat kurzfristig die Corona-Regeln gelockert und pro Aufführung können nun 700 statt 500 Gäste zuschauen. Das Stück war zuletzt restlos ausverkauft. Zusätzliche Karten sind jetzt erhältlich. 

    Eine hochspannende Staatsaffäre

    Bärfuss spürt in „Luther“ nicht nur dem Menschen nach, sondern vor allem der öffentlichen und der politischen Figur. Wie konnte ein einfacher Augustinermönch innerhalb kürzester Zeit so viel Einfluss gewinnen, dass nicht nur Päpste und Kardinäle, sondern auch Fürsten und sogar der Kaiser seine Worte fürchteten? Was ist zwischen dem Anschlagen eines Papiers an eine Kirchentür in Wittenberg bis zum aufsehenerregenden Reichstag fünf Jahre später in Worms geschehen?

    Am Originalschauplatz vor dem Wormser Dom wird der Fall „Luther“ als hochspannende Staatsaffäre zwischen Machtintrige und Religionskampf erzählt. Und gezeigt, wie es Martin Luther als hochöffentliche Person gelingt, nicht nur eine Kirche bis in ihre Grundfeste zu erschüttern, sondern auch die Welt zu verändern – bis in unsere Gegenwart hinein.

    Renommierte Schauspieler: von Jürgen Tarrach bis Sunnyi Melles

    Für „Luther“ konnten unter der Intendanz von Nico Hofmann renommierte Theater- und erstklassige Filmschauspieler verpflichtet werden. Besonders aufsehenerregend: Sunnyi Melles, Schauspielerin des Jahres 2004, als Papst. Auf der Bühne stehen außerdem: Julischka Eichel, Jan Thümer, Jürgen Tarrach, Veronika Szabó, Barnabás Horkay, Johannes Klaußner, Anna Szandtner, Matthias Neukirch, Máté Borsi-Balogh, Barbara Colceriu, Iringó Réti, Konstantin Bühler, Ervin Pálfi, Katrija Lehmann und Flora Lili Matisz.

    Infos und Tickets:
    www.nibelungenfestspiele.de
    Hotline: 01805-337171

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