Dekanat Rodgau

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    Gesellschaftliche Verantwortung

    Sozialpolitisches Forum über die Folgen der Pandemie

    shutterstock.com /Piti Tangchawalit

    „Wer kommt noch mit?“ – Unter diesem Titel befasst sich das 11. Sozialpolitische Forum im Kreis Offenbach am Dienstag, 2. November, ab 16 Uhr mit den sozialen Folgen der Corona-Pandemie. Die Veranstaltung findet online statt.

    Die Corona-Pandemie hat für viele Menschen Veränderungen im beruflichen und privaten Alltag gebracht. Je länger die Krise dauert, umso mehr Menschen sind betroffen. Personen mit Unterstützungsbedarf, Minderheiten oder auch Kinder und Jugendliche sind besonders betroffen. Angebote und Hilfen wurden in der Vergangenheit wegen der Corona-Pandemie oftmals eingeschränkt oder blieben komplett aus. Vielen Menschen fehlen soziale Kontakte und Begegnungen. Mit dem Virus kamen auch Ängste auf, weil niemand weiß, wie sich die Pandemie entwickelt. Unsicherheit tritt an die Stelle der verlorengegangenen Gewissheit.

    „Corona hat unser aller Leben verändert“, heißt es in der Einladung zum 11. Sozialpolitischen Forum, zu dem evangelische und katholische Kirche in der Region, der Kreis Offenbach und der DGB Südosthessen gemeinsam einladen. „Die Pandemie hat aber auch offengelegt, wie viel größer die gesellschaftlichen Unterschiede werden.“ Finanziell Schwächere, Minderheiten und marginalisierte Gruppen, Kinder und Jugendliche mit Unterstützungsbedarf, aber auch Teile der Mittelschicht oder Arbeitnehmer*innen in „systemrelevanten berufen“ spürten die Folgen der Krise am stärksten. 

    Zur Eröffnung des diesjährigen Sozialpolitischen Forums wird der renommierte Politikwissenschaftler und Armutsforscher Professor Dr. Christoph Butterwegge die sozialen Folgen der Pandemie als Bewährungsprobe für den Wohlfahrtsstaat beleuchten.

    Im Anschluss daran diskutieren Expert*innen aus der Region auf einem Online-Podium die sozialen Folgen der Pandemie im und für den Kreis Offenbach: Neben dem Kreisbeigeordneten Carsten Müller kommen Stephanie Grabs, Abteilung Jugend in der Stadtverwaltung Rödermark, Michaela Kobialka vom Beratungszentrum Mitte des Diakonischen Werks Offenbach-Dreieich-Rodgau und Kai Eicker-Wolff (DGB Hessen-Thüringen) zu Wort. Es moderieren die Pfarrerin für Gesellschaftliche Verantwortung und Ökumene des Evangelischen Dekanats Dreieich-Rodgau, Sandra Scholz, und Florian Kaufmann vom DGB Südosthessen. 

    Anmeldungen nimmt der Kreis Offenbach auf seiner Webseite entgegen: www.kreis-offenbach.de/SozialpolitischesForum2021.  Der Link zur Veranstaltung geht den Teilnehmer*innen dann nach Anmeldung zu. Weitere Informationen sind unter anderem erhältlich bei Pfarrerin Sandra Scholz, Telefon (0175) 7644852, sandra.scholz@ekhn.de

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