Dekanat Rodgau

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    Dekanatssynode tagt in Nieder-Roden

    Wie wollen wir zukünftig Kirche sein?

    kfKirche im Sozialraum: Blick auf die Kreisstadt Dietzenbach mit der evangelischen Christuskirche.

    Um die Frage „Wie wollen wir Kirche sein?“ dreht sich die 5. Tagung der II. Dekanatssynode des Evangelischen Dekanats Dreieich-Rodgau am Freitag, 24. Februar, in Rodgau. Das Treffen der Delegierten aus den 28 Dekanatsgemeinden beginnt um 18 Uhr im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Nieder-Roden, Puiseauxplatz 4.

    Einmal mehr werden sich die Synodalen des Kirchenkreises mit dem landeskirchlichen Zukunftsprozess „EKHN 2030“ auseinandersetzen. Ein Schwerpunkt soll an diesem Abend auf der Entwicklung von Nachbarschaftsräumen liegen. Wie berichtet, will die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) im Rahmen eines Transformationsprozesses in den kommenden Jahren unter anderem mit Schwerpunktsetzungen und mehr Kooperation in Nachbarschaftsräumen strukturelle Einsparungen von 140 Millionen Euro pro Jahr erreichen. Konkrete Pläne will das Dekanat Dreieich-Rodgau in den kommenden Jahren zusammen mit den Kirchengemeinden erarbeiten.

    Nach einer Andacht von Propst Stephan Arras und einem Grußwort von Bürgermeister Max Breitenbach werden Dekan Steffen Held und die stellvertretende Dekanin Birgit Schlegel sowie der Dekanatssynodalvorstand um Präses Dr. Michael Grevel den aktuellen Stand im Evangelischen Dekanat Dreieich-Rodgau präsentieren. Anschließend stehen mehrere inhaltliche Impulse auf dem Programm: Das Hauptreferat hält Oberkirchenrätin a. D. Cornelia Coenen-Marx. Die renommierte evangelische Theologin ist auf vielen Feldern aktiv und war deutschlandweit immer wieder in leitenden Positionen innerhalb der Diakonie tätig.

    Als Oberkirchenrätin im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Hannover hatte Coenen-Marx die Leitung des Referats Sozial- und Gesellschaftspolitik inne und war unter anderem Geschäftsführerin der Kammer für soziale Ordnung der EKD. Sie zählt zu den Gründungsmitherausgeber*innen des Magazins Chrismon und war Mitautorin der EKD-Orientierungshilfe „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit. Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken“. Nach wie vor ist sie in zahlreichen Verkündigungssendungen im Rundfunk zu hören. Nach Eintritt in den Ruhestand machte sich die Pastorin und Publizistin 2015 mit dem Unternehmen „Seele und Sorge“ selbständig, um soziale und diakonische Organisationen sowie Gemeinden bei der Verwirklichung einer neuen Sorgeethik zu unterstützen.

    Coenen-Marx, die sich seit ihrer Zeit als Gemeindepfarrerin stets intensiv mit den Themen Ehrenamt und freiwilliges Engagement befasste, wird bei der Dekanatssynode zum Thema Mitglieder- und Gemeinwesenorientierung sprechen. Weitere Denkanstöße zu kirchlicher Arbeit im Sozialraum kommen anschließend von Henning Merker, Leiter des regionalen Diakonischen Werks Offenbach-Dreieich-Rodgau, sowie von Pfarrer Jan Schäfer, als Direktor des Kirchlichen Schulamts Offenbach zuständig für die Städte Frankfurt und Offenbach sowie die Landkreise Offenbach und Groß-Gerau. Im Anschluss tauschen sich die Synodalen in Kleingruppen aus.

    Zudem stehen Personalien auf der Tagesordnung: So werden weitere Mitglieder in die synodalen Ausschüsse entsandt und eine neue Dekanatsjugendpfarrerin oder ein neuer Dekanatsjugendpfarrer gewählt.

    Die Synode tagt öffentlich, Gäste sind willkommen. Das Dekanat bittet Interessierte um vorherige Anmeldung per E-Mail an dekanat.dreieich-rodgau@ekhn.de

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