Dekanat Rodgau

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    Filme zu 75 Jahre EKHN

    Videoclips zum 75-Jahr-Jubiläum: Das ist evangelische Kirche!

    Evangelisches MedienhausVideoclips zum 75-Jahr jubiläum zeigen: So ist Kirche #ekhn75Videoclips zum 75-Jahr jubiläum zeigen: So ist Kirche #ekhn75

    Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau wird 75 Jahre alt. Das wird am 1. Oktober am Gründungsort Friedberg gefeiert. Jetzt startet eine Reihe von Videospots, die fragen: Was ist evangelische Kirche?

     

    Anmeldung zum Festtag am 1. Oktober in Friedberg: www.ekhn.de/anmeldung

    Zu den Materialseiten mit  Videoclips für alle zum Download 

     

    Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) feiert in diesem Herbst ihren 75. Gründungstag. Dazu sind jetzt eine Reihe von Videospots erschienen, die in den kommenden Tagen auf Instagram, Facebook und twitter zu sehen sind. Das Motto: „Das ist evangelische Kirche“. Die kurzen Filme zeigen die Praxisarbeit in der EKHN etwa im Jugendbereich, der Musik, in Krankenhäusern oder beim Einsatz für den Klimaschutz. Dabei verraten jüngere Kirchenmitglieder, warum sie Kirche und ihre Arbeit wichtig finden. Produziert hat die Streifen das Evangelische Medienhaus in Frankfurt für die EKHN-Öffentlichkeitsarbeit. Die Videos stehen auch allen Interssierten via Materialseiten zum Jubiläum für eigene Anwendungen zur Verfügung. Motto: Egal wo  - hauptsache, sie werden viel gesehen und vermitteln vielen einen Eindruck von dem, wie evangelische Kirche heute ist. Außerdem informiert die Social-Media Redaktion der EKHN unter dem Hashtag #EKHN75 aktuell über das Jubiläum. Alles zum Jubiläum auch auf www.ekhn.de/75Jahre.  

     

    Festprogramm in Friedberg

     

     

    Hessen-Nassau feiert am 1. Oktober

     

    Am 1. Oktober 2022 feiert die EKHN am Gründungsort Friedberg dann offiziell ihren 75. Geburtstag. Der Jubiläumstag startet um 11 Uhr mit einem großen Gottesdienst in der Friedberger Stadtkirche. Hessen-Nassaus Kirchenpräsident Volker Jung wird unter anderem die Feier gestalten. Für Musik sorgen Friedbergs Kantor Ulrich Seeger, der evangelische Liedermacher Eugen Eckert und viele weitere Beteiligte aus der Region. Erwartet werden Gäste als Politik und Gesellschaft sowie aus der weltweiten Ökumene. Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf wird ebenso wie die Kasseler Bischöfin Beate Hofmann sprechen. Auch Menschen aus der Ukraine sollen bei der Feier zu Wort kommen. 

     

    Jubiläumsgottesdienst wird live gestreamt

     

    Der Jubiläumsgottesdienst aus der Stadtkirche wird auch live im Internet gestreamt auf der Internetseite der hessen-nassauischen Kirche: www.ekhn.de. Er wird zudem in die benachbarte Stadthalle in Friedberg übertragen. Eine vorherige Anmeldung für den Festgottesdienst in der Stadtkirche selbst wird wegen der begrenzen Platzmöglichkeiten unbedingt empfohlen unter: www.ekhn.de/Anmeldung. Noch sind Plätze frei! 

     

    Festnachmittag in der Stadthalle Friedberg

     

    Danach beginnt in der Friedberger Stadthalle ab 14 Uhr ein Festnachmittag, bei dem sich die Kirchenregionen präsentieren. Ein buntes Bühnenprogramm zeigt die vielen Facetten der evangelischen Kirche zwischen Biedenkopf und Neckarsteinach. Das Motto des Nachmittags: „Erzähl mir mehr!“. Bis zu 1000 Gäste aus dem ganzen Kirchengebiet werden dazu in Friedberg erwartet. Der Eintritt ist frei. Auch hier wird eine Anmeldung dringend empfohlen:  www.ekhn.de/Anmeldung

     

    Erzähl-Konzert über Niemöller am Abend

     

    Den Tag in Friedberg schließt ein Erzähl-Konzert des christlichen Liedermachers Siegfried Fietz über den ersten hessen-nassauischen Kirchenpräsidenten Martin Niemöller ab. Motto des musikalischen Portraits: „Welch ein Leben!“ Am Original-Gründungsort der EKHN, der Friedberger Burgkirche, tritt er am 1. Oktober um 19 Uhr auf. Besucherinnen und Besucher können sich dort in einer Ausstellung auch über die bewegte Geschichte Hessen-Nassaus informieren. Auch hier ist der Eintritt frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

     

    Kirchenpräsident zum Jubiläum

     

     

    Ringen um Positionen

     

    Darauf, dass es bei einem Jubiläum nicht nur um eine Rückschau gehen kann, macht Hessen-Nassaus amtierender Kirchenpräsident Volker Jung aufmerksam. Seiner Ansicht nach hat das besondere „Miteinander und auch das Ringen verschiedener Positionen“ den Weg der EKHN seit 1947 geprägt. Außenstehende beschrieben Hessen-Nassau dann auch schon gerne einmal als „ein wenig chaotisch“, meint Jung. Diejenigen aber, die mit der EKHN gut vertraut seien, schätzen ihre „Liberalität und Dialogoffenheit“. Das habe sich beispielsweise in ihrer weltweiten ökumenischen Orientierung, in ihrem Eintreten für den jüdisch-christlichen und interreligiösen Dialog sowie in ihrem gesellschaftspolitischen Engagement etwa für gleichgeschlechtliche Menschen gezeigt.

     

    Kraftvoll in die Zukunft

     

    Und heute? Gesellschaftliche Trends wie die Abnahme der Mitglieder sind nach Worten Jungs „nicht so leicht veränderbar“. Er sehe dennoch hoffnungsvoll in die Zukunft. Jung: „Wir müssen manches anders machen und organisieren, aber wir werden weiter viel gestalten können.“ Denn: „Die EKHN hat in den vergangenen 75 Jahren aus der Kraft des Evangeliums gelebt. Und sie wird dies weiter tun.“

     

    Hintergrund-Informationen

     

     

    Entstehung 

     

    In den Nachkriegswirren trafen sich am 30. September 1947 Delegierte aus den Regionen Hessen, Nassau und Frankfurt zu einem „Landeskirchentag“ in Friedberg. Es entstand die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau. Ihre Besonderheit: Nach den ernüchternden Erfahrungen unter der Nazi-Herrschaft sollte kein Bischof mehr alleine die Leitung übernehmen. Stattdessen sollte ein Kirchenpräsident gemeinsam mit anderen im Geiste eines „kollektiven Bischofsamts“ Entscheidungen treffen. Erster Kirchenpräsident wurde der NS-Widerstandskämpfer, U-Boot-Kommandeur und spätere Pazifist Martin Niemöller.

    Hessen-Nassau vorn

    Dass es sich lohnt, auf die siebeneinhalb Jahrzehnte evangelische Kirche zu schauen, zeigt dann die weitere Entwicklung. So war die EKHN beispielsweise immer eine Impulsgeberin, wenn es darum ging, auf Herausforderungen der Zeit zu reagieren. Als erste Kirche in Deutschland nannte sie beispielsweise 1972 einen „Dritte-Welt-Laden“ ihr Eigen, forderte 1986 als erste christliche Glaubensgemeinschaft eine offene Debatte über das Thema Homosexualität ein und eröffnete 2004 die erste Ehrenamtsakademie in Deutschland. 

     

    Mehr zum Jubiläum im Internet
    www.ekhn.de/75Jahre

     

     

     

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