Geschäftsstelle für evangelische Kitas richtet sich neu aus:
Zentraler Support wird immer wichtiger für Einrichtungen
03.02.2026
kf
Artikel:
Download PDF
Drucken
Teilen
Abseits des Tagesgeschäfts und in verschneiter Klausur standen Fragen im Mittelpunkt, die Eltern, Mitarbeitende und Träger gleichermaßen betreffen: Wie können interne Abläufe weiter verbessert werden? Wie lässt sich die Unterstützung der Einrichtungen noch gezielter organisieren? Und wie bleibt die Qualität von Betreuung und Verwaltung stabil, wenn Anforderungen an Personalgewinnung, Dokumentation und Steuerung weiter steigen?
Die Tagung bot Raum für einen strukturierten Rückblick auf die vergangenen Monate ebenso wie für den Blick nach vorn. Diskutiert wurden organisatorische Weiterentwicklungen, Zuständigkeiten und Formen der Zusammenarbeit innerhalb der Geschäftsstelle. Ziel ist es, die Geschäftsstelle als verlässliche Service- und Steuerungseinheit für die angeschlossenen Kitas weiter zu stärken und Entscheidungswege klar und transparent zu halten.
Tragfähige Strukturen im Hintergrund gewinnen für Kitas an Bedeutung
Vor dem Hintergrund der bundesweit und auch in Hessen angespannten Situation in vielen Kindertagesstätten wurde in Arnoldshain deutlich, dass tragfähige Strukturen hinter den Einrichtungen an Bedeutung gewinnen. Steigende Anforderungen an Personalplanung, Dokumentation und Organisation treffen auf knappe Ressourcen und einen anhaltenden Fachkräftemangel. Umso wichtiger sei es, Zuständigkeiten klar zu regeln und Prozesse so aufzustellen, dass pädagogische Arbeit vor Ort verlässlich unterstützt werde, hieß es aus dem Kreis der Teilnehmenden.
"Stabilisierender Faktor im Sytem Kitas"
Die Geschäftsstelle versteht sich dabei zunehmend als stabilisierender Faktor im System Kindertagesstätte. Während die gesellschaftlichen Erwartungen an Bildung, Betreuung und Förderung weiterwachsen, sollen durch eine stärkere interne Verzahnung Abläufe effizienter gestaltet und die Einrichtungen entlastet werden. Die Klausurtagung diente damit nicht nur der internen Verständigung, sondern auch der strategischen Vorbereitung auf Herausforderungen, die Eltern und Fachkräfte in der Region unmittelbar betreffen.
Zugleich markierte die Klausur den ersten längeren gemeinsamen Arbeitsprozess des Teams in neuer personeller Konstellation. Seit dem Sommer ist die Geschäftsstelle unter der Leitung von Christine Großebörger und Dorothee Munz-Sundhaus erweitert worden, unter anderem um eine eigene Stelle mit dem Schwerpunkt Fachkräftegewinnung und Recruiting, die von Anke Engel besetzt wird. Aufgaben einer neu eingerichteten Assistenz der Geschäftsführung übernimmt die langjährig erfahrene Mitarbeiterin Adina Böckmann.
Mit Daniela Zimmermann als Sachbearbeiterin arbeitet seit wenigen Monaten Rebecca Wanke im Sekretariat. Dekan Steffen Held, der die Klausurtagung begleitete, freut sich mit den beiden Geschäftsführerinnen über die Zuwächse: „Die Anforderungen an die Arbeit von Kindertagesstätten wachsen stetig – organisatorisch, pädagogisch und gesellschaftlich. Als Geschäftsstelle sehen wir uns als verlässliche Service- und Steuerungseinheit für unsere Einrichtungen. Dafür brauchen wir klare Strukturen, gute Kommunikation und ein gemeinsames Verständnis unserer Ziele.“
Die winterliche Abgeschiedenheit im Taunus, zeitweise erschwert durch Schnee und Glätte, erwies sich dabei als förderlich für konzentriertes Arbeiten und intensiven Austausch. Abseits des laufenden Betriebs konnten Themen vertieft werden, für die im Alltag oft nur wenig Zeit bleibt.
Das Evangelische Dekanat Dreieich-Rodgau ist Träger von 19 Kindertagesstätten im Landkreis Offenbach sowie in den Hanauer Stadtteilen Klein-Auheim und Steinheim. Die Geschäftsstelle begleitet und unterstützt die Einrichtungen unter anderem in personellen, organisatorischen und konzeptionellen Fragen und trägt damit maßgeblich zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der evangelischen Kita-Arbeit in der Region bei.
Diese Seite:Download PDFTeilenDrucken
